ERGOTHERAPIE & LOGOPÄDIE & COACHING & PHYSIOTHERAPIE & OSTEOPATHIE

PRAXISGEMEINSCHAFT

Praxis für Ergotherapie & Physiotherapie & Osteopathie Jessica Albers und

Praxis für Ergotherapie und Logopädie Tina Franz & Coaching Tina Franz

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Ergotherapie - Spiegeltherapie

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Die Spiegeltherapie gehört zu den neurorehabilitativen Therapieverfahren, in der mit Hilfe eines Spiegels versucht wird die perfekte Illusion einer gesunden Extremität zu erzeugen.
Im Rahmen eines sensomotorischen Trainings sollen die krankheitsbedingt veränderten Verarbeitungsprozesse im Gehirn positiv beeinflusst werden.

Dieses Verfahren eignet sich zur Behandlung von Nervenschmerzen, z.B. bei
    • CRPS ( Sudeck-Syndrom),
    • chronische Schmerzen im Bereich der Arme oder Beine, Schmerzen
    • Bewegungseinschränkungen durch schwere Traumen oder Frakturen
    • Nervenverletzungen.

Folgende Krankheitsbilder können ebenfalls von der Spiegeltherapie profitieren,
    • Apoplex (Schlaganfall)
    • M. Parkinson
    • Multiple Sklerose
da die Spiegeltherapie sich das Prinzip der Spiegelneurone in Gehirn für das (Wieder)erlernen von Bewegungen zunutze macht.
Das Körperschema ist beeinträchtigt, die Betroffenen nehmen die Körperregion schlechter wahr, Missempfindungen treten auf – Spiegeltherapie kann dazu beitragen diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Da die Spiegeltherapie in ihrer Durchführung viel Aufmerksamkeit und Konzentration erfordert, ist sie nicht grundlegend für jeden geeignet. Voraussetzung für das Training ist, dass man sich bewusst auf das Spiegelbild konzentriert und sich auf die Spiegelillusion einlassen kann. Je besser man sich vorstellen kann, dass der Arm oder das Bein im Spiegel der / das betroffene ist, desto besser kann die Therapie wirken.

Der Ablauf der Therapie gestaltet sich in der Regel wie folgt:
Es erfolgt ein sensomotorisches Training unter ergotherapeutischer Anleitung, während der Patient in den Spiegel blickt und im Idealfall zwei „gesunde“ Extremitäten realisiert. Nach fünf Therapieeinheiten kann die Wirkungsweise bereits abgeschätzt werden. Tritt ein schmerzreduzierender Effekt ein oder verbessert sich das Bewegungsverhalten schließen sich im Regelfall 10 – 15 weitere Einheiten an. Im Anschluss wird empfohlen das Training eigenständig fortzusetzen.